Currently, there is no translation available.
Erschienen in: Mallorca Zeitung, Sommerbeilage 2011 (30. Juni 2011)
Download
Die „Mallorca Mietbörse“ feiert 15. Geburtstag. Ein Besuch bei Firmengründer Steffen Döhne, der zum ehemaligen Fischerdorf frei nach den Stones sagt: „It‘s only Portixol, but I like it“
Das Team der Mallorca Mietbörse
Wenn Steffen Döhne die Tür zu seiner Firma „Mallorca Mietbörse“ aufschließt, wird er freundlich gegrüßt: Vom Nachbarn rechts, der seinen Fensterladen gerade grün streicht. Und von der Dame, die ein Haus weiter auf dem Mäuerchen sitzt, das ihren Vorgarten einrahmt. „Hier kennt jeder jeden“, sagt Steffen Döhne (45), Geschäftsführer der „Mietbörse“. 1996 gründete der Diplom-Immobilienwirt das Unternehmen in einer Garage in Marratxí. Dieses Jahr feiert die Mietbörse in Portixol ihren 15. Geburtstag.
„Ein paar Tage nachdem wir 2004 das Haus Nummer 31 in der ersten Reihe am Meer gekauft hatten, begann die Stadt Palma mit den Bauarbeiten auf der Promenade“, sagt Döhne. Es war zu befürchten, dass die Stadt zum Schutz vor Wellen eine riesige Mole errichten würde, die dann die Sicht aufs Meer verhindern würde. Doch es kam anders.
Die Stadt leistete richtig gute Arbeit. Die Bewohner des ehemaligen Fischerdorfes können wie eh und je von der ersten Etage aus aufs Meer schauen. Der Fußgänger- und der Fahrradweg auf der Promenade ist heute eine der attraktivsten Teilstrecken der Route, die mit wenigen Unterbrechungen am Meer entlang von der Playa de Palma nach Santa Ponça führt.
Portixol, Palma de Mallorca
Die farbigen Hausfassaden auf der einen Seite, das Meer auf der anderen sowie die frische Brise ziehen sportliche Menschen magisch an: Jogger, Radfahrer, Skater, Surfer, Spaziergänger und Sonnenhungrige sind hier unterwegs. Hobbykapitäne starten mit ihren Segel- oder Motoryachten vom Hafen aus in die Gewässer der Balearen. „Portixol ist wie ein kleines Dorf, es ist immer etwas los“, sagt Döhne.
So hat sich das verschlafene Fischerdorf zu einem attraktiven Wohn- und Standort entwickelt. Im Portfolio der „Mietbörse“ befinden sich mittlerweile Immobilien nicht nur in Portixol, sondern auch in Molinar und in Ciudad Jardín. „Wer hier herzieht, will nicht den klassischen Dreizimmerwohnungs- Grundriss, die Wohngebäude üblicherweise bieten“, sagt Döhne. Man will kreative Wohnideen verwirklichen. Dafür eignen sich die verwinkelten Fischerhäuschen, keines ist wie das andere.
Portixol, Palma de Mallorca
Das Publikum liebt die legere Atmosphäre von Portixol, man will bewusst nicht in der Nähe eines Nobelhafens wohnen. Stadt- und Flughafennähe werden geschätzt, aber auch die Infrastruktur des Ortes:
Geschäfte, Schule und ein Gesundheitszentrum. Das macht Portixol auch im Winter lebendig, die Restaurants sind ganzjährig geöffnet. „Hier wird kreativ gekocht“, sagt Döhne, Sterneküche suche man vergebens. Einfache, gute Küche käme hier groß raus. Das gefällt den Besuchern. So mancher entscheidet sich nach der Stippvisite dauerhaft für Portixol und sieht sich nach einer Immobilie um.
Beim Immobilienverkauf lässt man bei der „Mietbörse“ jedoch Sorgfalt walten: „Unser Kerngeschäft sind und bleiben Vermietungen“, sagt Döhne, „wobei wir auch gerne verkaufen.“ Wenn ein Kaufvertrag vor dem Notar unterschrieben wird, müssen alle drei Parteien zufrieden sein. Der Verkäufer, die „Mallorca Mietbörse“, aber vor allem der Käufer. Steffen Döhne könnte dem neuen Nachbarn schließlich künftig auf dem Weg ins Büro begegnen.
Quelle: Entnommen der Sommerbeilage 2011 der Mallorca Zeitung.
Fotos: Nele Bendgens.